Rückblick 2021: Auf einen Punsch, ein Knabbergebäck und einen Blick zurück und nach vorne.

Rückblick 2021: Auf einen Punsch, ein Knabbergebäck und einen Blick zurück und nach vorne.

Rückblick 2021: Auf einen Punsch, ein Knabbergebäck und einen Blick zurück und nach vorne. 1920 1322 Max Eiden

Viel hat uns dieses Jahr bewegt, doch fünf Themen bleiben im Kopf. Sie werden uns auch ins nächste Jahr begleiten. Gleich mal vorweg: Natürlich haben auch wir dieses Jahr wieder viel lernen dürfen. Einiges von dem neu gelernten oder wieder einmal bestätigten, möchten wir heute gerne teilen, in Form von kurzweiligen Rückblicken und konkreten Anregungen für einen guten Start in Ihr eigenes, hoffentlich großartiges Jahr 2022.

Also, let’s get started…



1. Marketing als TikTok? Funktioniert!

Auch in 2021 war es nicht immer einfach, Face-to-Face in Kontakt zu kommen. Das ewige (und leider nachvollziehbare) Hin und Her machte eine langfristige Planung von Zusammentreffen eigentlich unmöglich. Nicht optimal – andererseits entstehen die besten Ideen oftmals dann, wenn man – ob der äußeren Umstände – quasi dazu gezwungen ist, sich Alternativen zu überlegen. Und genau das haben wir getan. Mit unseren kurzen Videoformaten, den Snackinaren, haben wir in 2021 ein reichweitenstarkes Format etabliert, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht. Wir reden ganz unverbindlich und zwanglos mit Kunden, Kollegen und Koryphäen über aktuelle Marketing-Themen. Diese Form der Wissensvermittlung macht offensichtlich nicht nur den Teilnehmern viel Spaß, sondern auch den Zuschauern. Das erinnert ein wenig an TikTok – kurze Beiträge, schnell und gut konsumierbar – und die Essenz bleibt immer hängen. Tatsächlich funktioniert dieses Format so gut wie erhofft – was uns bestärkt, diesen Weg auch in 2022 weiterzugehen.

Bewegt- oder Standbild: Was ist erfolgreicher?

Legen wir mal das Pokerface für ein paar Zeilen ab und lassen uns in die Karten blicken: Wenn es um Werbung für das Marketing geht, mussten wir feststellen, dass Videos im Bereich der Paid Social Media Ads nicht zwangsläufig besser performen als klassische Bildanzeigen. Die Click-Through-Rate (CTR) unterscheidet sich nicht sonderlich. Abzuwarten bleibt, ob die Bewegtbilder nicht doch länger nachwirken als statische Sujets. Wir werden das weiter beobachten und vielleicht einmal in einem unserer nächsten Blogbeiträge aufgreifen. 

Zum Mitnehmen:

Wenn es darum geht, dem geneigten Leser einen Tipp mit auf den Weg zu geben, dann diesen: Adaptieren Sie die Möglichkeiten der neuen Medien in ihrer vollen Bandbreite. Ihre Kunden hatten in den letzten zwei Jahren viel Zeit, sich durch neue Formate zu klicken. Sie diversifizieren ihre Quellen und genau darauf sollten wir einzahlen. Deshalb: Werden Sie kreativ. Nur Mut: Wir sitzen alle im selben Boot und sind nicht alle berühmte Persönlichkeiten. Authentizität ist ein großer Sympathietreiber. Zwar sollten Videobeiträge mit Engagement und Verbindlichkeit umgesetzt werden, aber es muss nicht immer das professionelle Studio sein mit Kameraleuten, Visagisten:innen und allem, was dazu gehört. Im Mittelpunkt steht die Geschichte, der Beitrag, stehen Inhalte.

Und noch ein Tipp: Sollten Sie für 2022 über Bewegtbildbeiträge nachdenken, dann schaffen Sie am besten einen einfachen, inhaltlichen und optischen Standard. Das sorgt für einen hohen Wiedererkennungseffekt bei Ihrer Zielgruppe.

blog_rueckblick-2021-learnings-trends-2022_Tik_Tok

 

2. PR schafft Reichweite und Awareness.

Hand aufs Herz: Wenn Sie nicht zu den Top 100 Unternehmen in Deutschland gehören, gehört wahrscheinlich auch die Pressearbeit nicht zu den Schwerpunkten im Marketing. Schade eigentlich, denn hier liegt enormes Potenzial, um sich zu positionieren. Die Zusammenarbeit mit anerkannten Fachmagazinen schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit – Redaktionen nehmen im Interesse ihrer Leser in gewisser Weise eine Beurteilung vor. Wenn es Substanz hat, ist es vielleicht auch wert, veröffentlicht zu werden. Auch Cloudbridge hat die Zusammenarbeit mit professionellen PR-Experten verstärkt – und mit Platzierungen in marketing Börse, W&V, marconomy, Horizont, iBusiness, t3n und OnlineMarketing.de bereits beeindruckende Clippings erreicht.

Zum Mitnehmen:

Pressearbeit wirkt. Leider ist sie oftmals total unterrepräsentiert. Wir empfehlen eine überlegte Kombination aus klassischem Marketing für ein gutes, werbliches Storytelling, ergänzt durch gezielte, professionelle PR-Arbeit, um gezielt in Sachthemen einzutauchen. Jenseits von aufmerksamkeitsstarken Bildern. Für die PR-Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Experten absolut empfehlenswert – sie verfügen über die entsprechenden Pressekontakte und können einschätzen, welche Beiträge auf das Interesse der Fachredaktionen trifft.



3. Aus Sales und Marketing wird SMARKETING!

Wir sagen es Kunden immer wieder – und machen es selbst. Sales und Marketing müssen viel enger zusammenarbeiten als es vielen Unternehmen derzeit noch der Fall ist. Dank der guten und reibungslosen Zusammenarbeit von Sales und Marketing erzielte das Inbound Marketing bei Cloudbridge in 2021 einen extrem guten ROI. Die Basis dafür legten gemeinsam erarbeitete Schwerpunkte, mit allen Beteiligten abgestimmte Aktivitäten und ein verbindlicher Lead Management Prozess mit klaren Verantwortlichkeiten und Qualitätskriterien. Im Tagesgeschäft sorgen regelmäßige vertrauensvolle Abstimmungen und Besprechungen der Leads und des Nurturing-Prozesses für eine stetige Verbesserung der Ergebnisse. Das klingt zugegeben sehr nach Marketing – aber genau darum geht es hier schließlich auch.

Zum Mitnehmen:

Entfalten Sie das volle Potenzial ihrer Organisation! Bringen Sie Sales und Marketing zusammen! Investieren Sie in die strukturelle Zusammenarbeit der Bereiche, vielleicht im Rahmen von Competence Teams oder Fachbereichspatenschaften. Das wird die Power Ihrer Salesengine um einiges erhöhen. Diese Maßnahmen sind einfach und schnell umzusetzen. Über ein gezieltes OKR halten Sie die Teams in der Spur und haben jederzeit einen transparenten Blick auf das Erreichte.



4. Content ist King.

Auch ein Klassiker. Aktueller denn je. Content ist King. Und der King sitzt immer noch fest auf seinem Thron. Wie nicht anders zu erwarten, hat der Konsum zielgruppenspezifischer Contents in den letzten zwei Jahren exponentiell zugenommen. Das zeigt auch der Cloudbridge Marketing Automation Report 2021.

Was macht guten Content im Jahre 2021 aus? Nun, vor allem muss er zur Zielgruppe passen. Und er muss ein relevantes Thema pointiert aufschlüsseln, muss klarstellen, warum und wie Nachfrage und Angebot zusammenfinden. Das ist meist nicht mit nur einem Druckwerk, Social Media Beitrag, Mailing etc. getan. Nicht nur die Erstellung des Contents sollte mit Sorgfalt erfolgen – ebenso wichtig ist die umsichtige Planung: die Wahl der richtigen Themen und Beiträge in den jeweiligen Formaten entscheidet über den Erfolg. Auch wir haben in diesem Jahr massiv in Content investiert und unseren Lesern über das ganze Jahr immer wieder spannende Inhalte angeboten. Unser Artikel zu Thema Lead Management zählte in diesem Jahr zu den am meisten gelesenen. Aus der gleichen Kategorie sind die Beiträge zum Thema Content Creation und Digital Sales. Auch das Account Based Marketing (ABM) steht bei vielen Unternehmen auf der Agenda und ist ein ganz „heißes“ Thema. Die Gespräche mit Kunden und Branchenexperten lassen vermuten, dass diese Top-Themen unsere Kunden und uns auch im nächsten Jahr begleiten werden.

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Form follows function follows form und so weiter…

Wir haben weiter oben schon das Thema der neuen Formate angeschnitten. Hier zeigt sich ganz klar ein Trend in Richtung innovativer Formate. Kein Wunder: Zwei Jahre Präsentationen über Teams, Zoom, Webmetrics o.ä. hinterlassen Spuren. Auch wir haben alternative und kreative Formate ausprobiert. Einige, z.B. Foleon, werden uns auch in 2022 begleiten. Die Interaktivität motiviert Nutzer zum Lesen, es lassen sich leicht Videos einbinden, Anpassungen können schnell und in Echtzeit vorgenommen werden und die Aktivität der Leser lässt sich leicht messen und auswerten.

Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Nein, hier geht es nicht um den süßen Hund oder das kleine Kind auf der Blumenwiese – mit Bildern sind hier qualitative Infografiken gemeint. Gerade weil immer mehr publiziert wird, zu immer komplexeren Themen, gewinnt das Thema Infografiken enorm an Bedeutung. Es gibt bereits seit einiger Zeit eigene Ausbildungszweige in diesem Bereich. Die Aufschlüsselung komplizierter Sachverhalte in einfach zugänglichen Grafiken hat einen Riesenschub erfahren. Zahlen, Daten, Fakten können schnell und übersichtlich erfasst werden. Zusammenhänge werden erkennbar und Ereignisketten klar. Deshalb: Wenn es um mehr (und besseren) Content geht, dann in Zukunft bitte mit mehr und besseren Infografiken.

Zum Mitnehmen:

Aus diesem Abschnitt packen wir noch einmal drei Dinge in den Koffer für den Jahreswechsel: Erstens einen Tipp für die agile Contentplanung: Legen Sie eine Contentlinie für das Jahr fest, aber bleiben sie unterjährig agil. Überprüfen Sie regelmäßig, ob Ihre Themen die gewünschte Resonanz erhalten, am besten monatlich. So können Sie auch aktuelle Themen und Trends einfließen lassen. Die pointierte Kombination aus Strategie und Agilität macht den Erfolg. Auch wenn es gleich ein bisschen eng wird in unserem Koffer, zwei Protagonisten gehören da unbedingt noch mit hinein: Der/die richtige Texter:in für Ihre Branche und der/die smarte Infografiker:in, die Ihre Themen auf den Punkt inszenieren. Diese Ressourcen sind nicht immer einfach zu finden. Es klingt total nach plumper Werbung, ist aber genau so: Wenn Sie solche Menschen in Ihrem Netzwerk kennen, festigen Sie die Beziehung und sichern Sie sich rechtzeitig die benötigten Kapazitäten.



5. Social selling wirkt – immer noch und immer noch und immer wieder…

Last but not least haben die letzten zwei Jahre (und 2021 im Besonderen) gezeigt, wie gut Social Media immer noch funktioniert. Mit der richtigen Strategie aus spannenden und kreativen Content-Angeboten, organischen und bezahlten Anzeigen, der Einbindung aller Mitarbeiter (liken, kommentieren, teilen) kann ein sehr schlagkräftiges Social Selling aufgebaut werden. Wir sind überzeugt, dass sich auch im kommenden Jahr viel von dem Social Media Momentum erhalten wird.

Zum Mitnehmen:

Wer jetzt immer noch keine Social Selling Strategie verfolgt, der sollte dies zu einer der Top-Prioritäten für 2022 machen. An ihr hängen viele der heute vorgestellten Best Practises des letzten Jahres. Content, Kreativität, der schnelle, zielgerichtete Austausch und das „direkte“ Gespräch: Die Relevanz der Business Netzwerke für die Kontaktanbahnung wird weiter steigen.



Und 2022? Weiter wie bisher oder wird alles anders?

Exakt. Auch 2022 wird es weiter gehen mit Innovationen und spannenden Inhalten. Wo wir davon sprechen: Ein Thema wird die Kommunikation in 2022 vielleicht noch stärker beeinflussen, als es „die Digitalisierung“ in den zurückliegenden 10 Jahren getan hat: Nachhaltigkeit. Wir hören heute bereits von Kunden, dass sich dieses Thema mit Lichtgeschwindigkeit in alle Unternehmensbereiche ausbreitet. Und das ist gut und auch richtig so! Wir werden uns im nächsten Jahr verstärkt darum kümmern, dass auch das Marketing seinen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet. Nicht nur mit schönen Worten, sondern ganz konkret in den drei Nachhaltigkeitsdimensionen Ökologie, soziale Verantwortung und Ökonomie.

In diesem Sinne: Bleiben Sie neugierig. Bleiben Sie uns gewogen. Und bitte: Bleiben Sie gesund.

Das Cloudbridge Team wünscht Ihnen und Ihren Lieben besinnliche Feiertage.